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Neue Wege auf altem Asphalt - die Route66 (Teil 2)

Hallo Welt!

So, nun geht die Reise weiter Richtung Sonnenaufgang (Osten) und unserem Zielort Chicago.

Camperleben

Camperleben

Weiter ging unsere Fahrt dann zu einem Fluss - dem Current River - an dem die Familie Huebener in ihrer USA Zeit oft besucht hatten. Da es aber Saisonanfang war und es auch tagelang geregnet hatte, war der Fluss nicht paddelbar und die Campingplätze auch nicht startklar. Es war aber nett mal wieder auf alten Pfaden zu wandeln.
Wir haben dann nur gschwind etwas auf dem Weg gegessen.

Bar im Nirgendwo

Bar im Nirgendwo

Current River

Current River

Somit sind wir weiter nach St. Louis (Missouri). Diese Stadt wurde und wird heute noch als das Tor des Westen bezeichnet. Von hier sind vor xxx Jahren Luis und Clark auf ihre Expedition Richtung Westküste aufbebrochen (hat 2 Jahre gedauert), hier ist auch der Oregon Trail (Let´s go West) durch, die Mormonen sind hier Richtung Westen gewandert...und...und...und eine sehr geschichtsträchtige Stadt.

St Louis - Gateway zum Westen

St Louis - Gateway zum Westen

Hier überquert man auch den legendären Mississsippi. Erinnerungen an Tom Sawyer und Huckelberry Finn :)

Fluss Mississippi

Fluss Mississippi

Bei Springfield (Missouri) sind wir zu den bekannten Meramec Höhlen gegangen, die der Räuber Jessie James auch als Versteck nach seinem Eisenbahnraub benutzt hatte. Wir haben so große Höhlen noch nie gesehen und auch noch nie eine so lange zusammenhängende Höhlenwelt (heute sind über 10 Meilen begehbar!). In die größte Höhle passen z.b. 8 Reisebusse hinein und wird heute oft noch als Party"raum" oder für größere Veranstaltungen genutzt. Irre. Es gab auch wunderschöne Stalagtiten und Stalagmiten Landschaften.
Hier hatte es auch so doll geregnet (anscheinend 5 Tage lang), dass der direkte Weg zu unserem Campingplatz überschwemmt war.

der Weg zum Campingplatz

der Weg zum Campingplatz

Nun waren wir auf der letzten Wegstrecke Richtung Chicago. Wir haben noch in Springfield (Illinois) gehalten, da dort das Geburtshaus des Präsidenten Lincols steht und ihm auch ein tolles Museum mit Bücherei gewidmet wurde. Hier konnte man sich stundenlang mit Lincolns Leben und dem Bürgerkrieg beschäftigen. Ist richtig toll gemacht worden: mit Filmen, die seinen politischen Werdegang vor und während des Bürgerkrieges zeigten, weitere Nachbauten des weißen Hauses und vielen geschichtlichen Infomrmationen. Waren alle schwer beeindruckt.

President Lincolns Museum

President Lincolns Museum

der erste Blick auf Chicago

der erste Blick auf Chicago

Das Ende der Route66: CHICAGO (we did it:)
Wir haben einen Weg durch die US amerikanische Geschichte gemacht, alle möglichen Landschaften gesehen und doch nur die Oberfläche angekratzt. Wir machen gerne die Fahrt nochmals (irgendwann in naher oder ferner Zukunft), dann aber richtig rum (Richtung Westen) und am liebsten mit einer Harley Davidson :)

In Chicago
Chicago

Chicago

selbst haben wir uns dann doch länger aufgehalten als wir erst vorgehabt hatte. Es gibt in der sogenannten "Windy City" einfach viel zu tun :) Unser Hostel lag (fast) mittig im Stadtkern und war in der Greektown. Wir fühlten uns wie zuhause und waren jeden Tag in einem anderen griechischen Restaurant lecker essen. (Jeanette und Sakis - da würdet ihr euch auc sher wohl fühlen :)

In Chicago haben wir uns folgendes gemacht bzw angeschaut:
1. The Field Museum:
es gibt dort mindestens 8-10 Ausstellungen, doch haben wir nur 3 geschafft. Eine Ausstellung über Mammuts (da ist der neueste Fund eines Mammutbabys aus dem Jahre 2007 aus dem hohen eisigen Norden ausgestellt), dann die Dinosauerierausstellung (Justin ist gerade im Dino Fieber) (hier sind viele Dinos real ausgestellt inklusive das einzige erhaltene Skelett von Sue (=Tyranosaurus Rex) und einen 3D Film über das Dinozeitalter.

The Field Museum

The Field Museum

2. Adler Planetarium:
hier haben wir interessante Dinge über den Sternenhimmel über Chicago gelernt. Zudem gibt es Richtung Westen eine neue Sternenkonstellation mit 7 Sternen, namens 7 Sisters. Ist vor paar wenigen Jahren aufgetaucht und somit aehr "junge" Sterne. Dann haben wir gelernt, wo man den Planeten Mars, Venus und Saturn sieht in unserem nächtlichen Sternenhimmel. Zudem haben wir gelernt, dass die Milchstraße eine Galaxie ist, in der die Erde sich befindet und eine von xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx vielen Galaxien im Universum ist. Und wir haben einen richtig guten Film gesehen, wie das Universum überhaupt zustande gekommen ist und wie Planeten, bzw Sterne entstehen.....ja, der Mensch ist richtig klein im Vergleich :)

Blick vom Planetarium auf diie wunderschöne skyline und city von Chicago
Skyline von Chicago

Skyline von Chicago

3. den Millenium Park:
ist ein Park mitten in der City vorne am Lake Michigan seit 2004 und hat 2 Blöcke, die Wasser runterrieseln haben und an heißen Tagen zu einem Art "Freibad" werden. Ansonsten gibt es Skulpturen und eine Openairbühne. Dort haben wir uns auch ein Konzert angehört.

Millenium Park

Millenium Park


Millenium Park1

Millenium Park1

gleicher Park nur Blick zur Bühne

gleicher Park nur Blick zur Bühne

4. Chicago Aquarium

5. Sears Building:
Der Sears Building ist der 4t größte Wolkenkratzer (103 Stoclwerke) der Welt. Hier gehen täglich 25.000 Menschen auf die Aussichtsplatform (mit einem Aufzug in 60 Sekunden !)- das ist ja fast ein Drittel der Tübinger Bevölkerung.... (stellt euch vor jeder Tübinger darf alle 3 Tage auf den Wolkenkratzer - so ungefähr :) Vor paar Jahren hat man an die Westseite des Wolkenkratzers noch verglaste Balkone hingebaut - scary :)

Sears Tower

Sears Tower

6. Baseballspiel:
Natürlich muss man zu einem Baeballspiel, wenn man in den USA ist (ja, Marc, American Football auch :) Sorry, doch wir haben uns in Neuseeland Football angeschaut). Es gibt 2 Teams in Chicago, die White Sox und die Chiacago Cubs. Wir sind zu den White Sox (haben gegen Florida gespielt) (liebe Grüße hier an Monis Bruder Chris. Neidisch ? Da wärst du gerne dabei gewesen, was? War ja damals deine Lieblingsmannschaft. Haben auch gewonnen.)

White Sox gegen Florida

White Sox gegen Florida


mit Fanmütze der White Sox

mit Fanmütze der White Sox


Baseballspiel

Baseballspiel

7. Dann sind wir noch nach Downers Grove gefahren, wo die Familie Huebener damals in ihrer USA Zeit gewohnt hatte. Wir haben noch Freunde besucht, die wir seit mindestens über 20 Jahren nicht mehr gesehen haben. Und wir haben uns unser "altes" Haus angeschaut. Die jetzigen Bewohner haben uns sogar ins Haus reingelassen und alles gezeigt, sowie den Garten. Sie sind auch schon treue Bewohner seit über 20 Jahren. War ein tolles Erlebnis - für Moni und Gerda natürlich was ganz besonderes. (Chris, wir haben dir auch "deinen" damals gepflanzten Baum fotographiert. Er steht immer noch :)

Huebeners ehemaliges Haus

Huebeners ehemaliges Haus


Christoph hier ist dein Baum

Christoph hier ist dein Baum

klassische Häuserfront

klassische Häuserfront


in irgendeiner amerikanischen Wohngegend.

Auf dem Weg nach Downers Grove sind wir noch an einem alten Schulhaus, dem "Little Red Schoolhouse" vorbeigefahren. Da sind die Huebeners damals auch sehr oft hingefahren- ist ein altes Schulhaus, welches als Museum dient. (an Ingi und Chris: hat sich nichts verändert :). Hier sind Tiere der Umgebung ausgestellt, sie bieten Aktionen und Projekte an, alles im Sinne der Natur.

Little Red Schoolhouse

Little Red Schoolhouse

Nun haben wir uns alle in unterschiedliche Richtungen verteilt. Gerda hat Rolf und Ingrid in Chicago getroffen und saust irgendwo am Lake Michigan rum und wir sind (gschwind:) zu den Niagara Fällen gafahren. Beeindruckende Wassermengen sausen die beiden Fälle hinunter. Der Horseshoe Fall ist über 700m breit und 51m hoch und hat über 2.000 000 Liter Wasser pro Sekunde runtersauen. Die American Falls sind höher (54m) aber nicht so breit (über 300m) und somit knapp über 200.000 Liter Wasser pro Sekunde. Die Niagara Falls bilden ja die Grenze zu Canada. Wir haben rübergewunken ( und auch wenn Janina da nicht mehr ist, ihr ganz liebe Grüße geschickt. Charleen und Justin fanden es toll, das Land zu sehen, in dem ihre Cousine sich über 6 Monate bei einem Schulaustausch aufgehalten hatte. Liebe Grüße an Janina :)

Niagara Falls

Niagara Falls

American Falls

American Falls

Nun sind wir wieder auf dem Weg zurück nach Chicago, an den Lake Michigan und sind die nächste Woche in einer Hütte von Freunden. Dann werden wir uns noch mit Gerda, Rolf und Ingrid treffen, um gemeinsam noch ein paar Tage auf alten Pfaden am Lake Michigan zu wandeln und in Chicago wollen wir gemeinsam noch ein Musical (Billie Elliot, ja nach dem Film) besuchen und eine Bootsfahrt durch die City machen, um mal die verschiedenen architektonischen Einflüsse auf einen Blick serviert zu bekommen.

Wenn die anderen Huebeners dann wieder heimfliegen, sind auch wir fast am Ende unserer großen Reise, bei der wir viel gesehen, viel erlebt und viele liebe Menschen kennengelernt haben. Paar Besuche von Freunden von Moni stehen dann noch aus und dann geht´s HEIM :)

Nun freuen wir uns sehr auf alle lieben Menschen (Familienmitglieder, Freunde und Bekannte), die zuhause auf uns warten.
Für alle, die es noch nicht wissen, aber wissen möchten, wann denn die Huelos wieder in TÜ sind:

am 2. Juli werden wir in Stuttgart landen (Flug ist Lufthansa von Frankfurt, Zeit 11.00 am).

Plan ist folgender: wir "ziehen" für das Wochenende mal bei Monis Eltern ein und sind nur über unsere Handynummern im Monat Juli erreichbar. Später können wir dann bei einer Freundn in die WG einziehen (davon mehr, wenn wir wieder in Tü sind).

Nun verabschieden wir uns herzlichst und hoffen euch allen haben unsere Reismitteilungen gefallen. Nun sind wir ja bald wieder griefbar und können vis-a-vis sprechen. Da freuen wir uns alle sehr drauf. Wir haben euch alle - jeden einzelnen - sehr vermisst.

Eure (globetrotter) Huelos
Niagara Falls1

Niagara Falls1

Posted by huelos0910 17:32 Comments (1)

Neue Wege auf altem Asphalt - die Route66 (Teil 1)

Hallo Welt

Nachdem wir sehr schöne 2 Wochen auf Hawaii verbracht hatten, sind wir weiter zum Hauptland der USA geflogen - nach Los Angeles. Dort haben wir unsere Nana getroffen um uns auf einen "neuen Weg auf altem Asphalt" an die andere Seite des Landes zu begeben.

Wir haben natürlich uns paar Tage in der Metropole Los Angeles (Californien) aufgehalten - der City des Entertainment. Alle waren begeistert von Disneyland, dem größten "Spielplatz" der Welt :) Dort haben wir 2 volle Tage sehr viel Spass gehabt. Da hatte jeder seine Freude, ob jung oder alt. Wir haben viele Disneyfiguren getroffen wie Mickey Maus, Mini Maus, Pluto und...und...und.

Disneyland1

Disneyland1

Disneyland2

Disneyland2

Disneyland3

Disneyland3

Disneyland zeigt auch verschiedene Paraden (wo wir keine einzige natürlich verpasst haben:). Themen sind entweder "Highschool Musical" (herzliche Grüße an Lotti und ihre Geschwister. Das hätte euch gefallen!) oder Figuren von den Pixar Movies.

Cars

Cars

Anschließend ging das entertainment weiter in den Universal Studios. Die Tour durch die verschiedenen Studios, Hallen und Kulissen war äußerst interessant. Charleen und Justin hatten eine wahre Freude an den Fahrten, die man machen konnte (ein Thrill jagte den anderen): die Simpson Achterbahn, Jurassic Park und...und...und.

Familie Hülos auf dem "roten Teppich" :)

Universal Studios1

Universal Studios1

Charleen und Justin beim Fotoshoot mit bekannte Figuren aus Filmen (hier: Madagaskar)

Universal Studios2

Universal Studios2

Auf der Studio Tour durch die Kulissen konnte man sich unter vielem eine Reproduktion des Filmes "der weisse Hai" anschauen.

Universal Studios3

Universal Studios3

Ein richtiges Publikumsmagnet ist die Show des Filmes "Waterworld". Hier wird eine kleine Geschichte in Anlehnung des Filmes gezeigt mit richtigen Stunts und viel Explosion.

Universal Studios4

Universal Studios4

Noch hatten wir wohl nicht genug Spektakel, Lichter, Farben, Action um uns herum, da wir uns dann nach downtown L.A aufgemacht haben: Hollywood Boulevard mit den Sernen der Stars und das Kodak Theatre (kennen alle, die die Oscarverleihungen sich anschauen: "roter Teppich" und so).

Hollywood

Hollywood

Hier der brühmte Ort der Oskarverleihungen: das Kodak Theatre.

Hollywood1

Hollywood1

Nun ging es weiter immer entlang der alten Route 66.

Route66

Route66

Nach vielen gefahrenen Meilen (jetzt nach bder Hälfte) haben wir in unserem Campervan erst so richtig begriffen, dass wir eigentlich auch eine Reise durch die Geschichte der USA machen. Es war und ist immernoch sehr erstaunlich was uns an Geschichte entlang der Strecke begleitet.
Hier ein paar Stichpunkte, die dem einen oder anderen sicherlich ein Begriff sind:

- die Strecke von Chicago nach Los Angeles (immer der Sonne entgegen - wir fahren sie halt anders rum:) nach dem Prinzip "Let´s go West",
- eine Reise von 4.ooo km,
- durch 3 Zeitzonen (Pacific time, Mountain time und Central time) (was wir erst später kapiert haben, als wir eine Stunde zu spät zum Frühstück kamem :) typisch Touris:)
- 8 Staaten (Californien, Nevada, Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, Missouri, Illinois),
- mehrere Klimazonen (von Wüste bis Agrarlandschaft, von Prärie bis Wald...) und gegensätzliche Landschaften.
- eine Reise entlang amerikanischer Legenden: Cowboys, Indianer, Klapperschlangen, Tornados, Wüsten, Goldsuche, Mafiosi...
- eine Straße, die viele Geschichten verbirgt und ein Amerika zeigt, welches man durch Filme kennt, eine spannungsgeladene Vergangenheit verbirgt, aber auch - gott sei dank -eine Zukunft. Man durch"fährt" viele Kulturen und Subkulturen und wird von klassichen amerikanischen Stereotypen konfrontiert.
- Namen wie Hells Angels, den Physikern Robert Oppenheimer und Enrico Fermi (hier einen lieben Gruß an meinen Vater:), Billy the Kid, das Bombenattentat von Oklahoma City 1995, Indianer (Sitting Bull, Tecumseh, Pochahontas) Jesse James, Bonnie und Clyde, Wild Bill Hickok, Miles Davis, Josephine Baker, Lewis und Clark, die Amish, Orson Wells, Mark Twain, Ernest Hemmingway, John Steinbeck, Al Capone, Elvis Presley und John Wayne und...und...und
- Sportarten wie Baseball und American Football
- Wrigleys Kaugummi Imperium, Budweiser und Anheuser Busch Brauerei, Microsoft...
- Flüsse wie der Mississippi (der 3t längste Fluss der Welt)

Interesssant fanden wir, dass die Deutschen die größte ethnische Gruppe darstellen und viele uns bekannte Persönlichkeiten deutscher Herkunft sind/waren. Hier nur ein paar Namen: Dwight Eisenhower (34. Präsident), Levi Strauss (Jeans), Henry E. Steinway (Flügel), Henry Kissinger (1973 Außenminister) und viele mehr.

Nun möchten wir aber nach viel Bla-Bla ein wenig auf unsere eigene Reise eingehen:

Von Los Angeles sind wir dann Richtung Las Vegas (Nevada) aufgebrochen:

Highway in Californien

Highway in Californien

Es ging am Hoover Damm vorbei, der von Security bewacht wird. Jeder Autofahrer, jedes Auto, jeder LKW, jeder Camper wird kurz durchgecheckt. Warum? Haben wir uns auch gefragt. Antwort: Nach 9/11 haben sie den Hoover Damm unter ihre Bewachung genommen, da es der größte Stausee in den USA ist und 5 Staaten mit Frischwasser und Strom versorgt. Konnten wir dann auch verstehen, ihre Vorsichtsmaßnahme.

See am Hoover Damm

See am Hoover Damm

Hoover Damm

Hoover Damm

Weiter Richtung Las Vegas (Nevada):

Richtung Las Vegas (Nevada)

Richtung Las Vegas (Nevada)

Das ist ein typisches Roadhouse an der R66, bei der man früher und auch noch heute Pause machen kann.

Roadhouse an der Route66

Roadhouse an der Route66

Wenn man nach Las Vegas am Tag reinfährt ist es wenig beeindruckend. Nur heiss. Gut, dass der RV Park (Campingplatz) einen schönen kühlenden Pool hatte. Abends bei Sonnenuntergang zeigt sich erst die Glitzerwelt der Stadt. Wir hatten hier das Glück, dass wir in einem der Casinos (mit den Kids durften wir eh nicht spielen) eine Vorstellung des "Cirque du Soleil" sehen konnten. War richtig suuuuper! (Christoph, der "Cirque du Soleil" spielt auch in Frankfurt im Juli. Da würden wir gerne hin mit dir! Wann? email kommt noch :)

Las Vegas am Tag

Las Vegas am Tag

Las Vegas by Night

Las Vegas by Night

Nach Las Vegas ging es weiter Richtung Flagstaff (Arizona). Flagstaff selbst liegt über 2000m hoch. Da lag sogar noch Schnee oben auf den Bergen. Ein fremdes Bild für uns globe-trotter (ohne Winter). Es war Nachts auch richtig kalt und einmal hatten wir sogar Schneeregen. In Flagstaff selbst war Anfang Mai sogar noch 5cm Schnee gefallen und sie hatten diesen Winter auch massig Schnee (bis zu 4m). Ist außergewöhnlich.

bei Flagstaff (Arizona)

bei Flagstaff (Arizona)

In Flagstaff sind wir paar Tage geblieben, weil man hier so viel sich anschauen kann. Zudem mussten wir mit Charleen nochmals zum Zahnarzt (nein, keinen Zahn ziehen:), sondern die untere Zahnspange war gebrochen....hätte ja auch noch 6 Wochen durchhalten können. (Hier einen lieben Gruß an unseren guten Dr. Santos für seine sofortige Email Hilfe!)

Dann sind wir natürlich zur größten Schlucht der Welt gefahren - dem Grand Canyon. Ohne Worte. Für Nana und Moni ist diese Reise der Route66 auch ein bisschen eine Reise zurück in die Vergangenheit. Manches hat sich die Familie Huebener schon vor xxx Jahren (als Moni noch im Alter war wie Justin) angeschaut. Charleen und Justin hatten sehr viel Spass und Interesse an Nana´s Geschichten "von damals".

Wenn man an den Grand Canyon fährt, lässt die Landschaft es nicht erahnen was da kommt. Da man sich bereits auf der Hochebene befindet, kann man verstehen, dass früher (in den Western noch zu sehen), die Leute plötzlich in diese Schlucht gefallen sind. Die ist einfach da, ohne Vorwarnung.

Grand Canyon (Arizona)

Grand Canyon (Arizona)

Tags drauf sind wir über Sedona zum Montezuma Castle gefahren. Was irre ist, ist dass man ewig durch "langweiliges" Gebiet fährt und plötzlich sieht man nach einer Kurve Klippen aus rotem Stein. Sie sind auch einfach da.

Red Cliffs bei Sedona

Red Cliffs bei Sedona

Kaffeepause in Sedona (Arizona)

Kaffeepause in Sedona (Arizona)

Montezuma Castle (Arizona)

Montezuma Castle (Arizona)

Das Montezuma Castle ist ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Damals, als Moni als Kind dort war, konnte man sogar noch mit Leitern in die verschiedenen Sockwerke klettern. Da war alles auch noch frei zugänglich und stand am Anfang eines State Parks. In diesem Gebäude (Bild) haben damals ca 40 Menschen gewohnt und das Volk (Pueblo) haben sogar bis zu 300 Jahre in dieser Region gelebt. Mit einem Schlag waren sie aber weggezogen und bis heute weiss keiner so richtig warum.
Es hat aber nichts mit den Majas oder Azteken zu tun. Das hat man herausgefunden. Es war ein anderes Volk. Aber es gibt nur verschiedene Theorien und kaum Beweise.

Ein typisches Bild auf unserer Fahrt durch Arizona: weit und breit nicht viel und in der Ferne....auch nüschts.

die Weite der Prärie

die Weite der Prärie

Weiter ging es - on the road - Richtung Osten nach New Mexico. Hier trafen wir auf verschiedene Formen von Wüste. Der helle Wahn sind auch die Güterverkehrszüge. Die haben soooooo viele Wagen. Wir haben einmal bis zu 200 gezählt.

Güterverkehr in New Mexico

Güterverkehr in New Mexico

In so mancher (Geister)Stadt an der alten Route66 (heute ist ja fast alles ein Highway), findet man noch Erinnerungsstücke an früher. Es wurde für den Tourismus aufgepeppt (Retro-Look) und versetzt einen in eine andere Welt.

Erinnerungen an die alte Route66

Erinnerungen an die alte Route66

Mit dem Bau der Route66 fingen auch der Schilderwald am Straßenrand an. Jeder wollte SEIN Restaurant, SEINE Unterkunft, whatsoever anpreisen. Heute noch findet man rießige Reklameschilder.

Werbung am Straßenrand (NM)

Werbung am Straßenrand (NM)

Da New Mexico von Mexikanern bzw. Spaniern beeinflusst worden ist, findet man diesen Einfluss nicht nur in den Städtenamen (Santa Fe, Santa Rosa), sondern auch in der Bauweise wieder.

typische Bauweise in NM

typische Bauweise in NM

In Tucumcari (New Mexico) haben wir ein Dino-Museum besucht. Justin ist gerade voll im Dino Fieber und es war auch höchst interessant. Da eigentlich nur wir da waren, hat der Chef des Museums uns noch hinter die Kulissen genommen und ihre neuesten Funde gezeigt. In der Umgebung von Tucumcari hatten gerade Palaeontologen eine neue Spezie von Dinos gefunden. Neueste Entdeckung, breaking news. Das war spannend. Und dann hat sich herausgestellt, dass der Hauptpalaeontologe auch noch aus Tübingen kommt. Small, small world.

Nun verließen wir die Wüstengegenden und kamen nach Texas mit seinen cattle ranches und Weideland.

Texas

Texas

Cattle ranch in Texas

Cattle ranch in Texas

Sportspiel am Campingplatz

Sportspiel am Campingplatz

Hier haben wir in einem typisch texanischen Steakhouse in Amarillo zu Abend gegessen. Die Bedienung läuft mit Cowboyhüten rum, es spielen 3 ältere Herren auf ihrem Banjo (un)bekannte Countrysongs und es gibt Steaks in allen Variationen. Berühmt ist das Steakhouse weil es folgendes anbietet: wer es schafft ein 72 oz Steak (das sind sage-und-schreibe 2 Kilo, ja richtig 2 KILO), eine Pellkartoffel, einen Salat, vier Schrimps und ein Brötchen in 60 min aufessen kann, muss nix bezahlen. Wer es nicht schafft, zahlt 72$. Und das versuchen manche immer wieder. Manche haben es sogar geschafft. Wir staunten. Nana und Moni haben nicht mal ihr 10oz Steak geschafft :)

Amarillo1

Amarillo1

Amarillo2

Amarillo2

Cool war auch, dass man von seinem Camper mit einer Limo abgeholt wurde und wieder heimgefahren wurde. Typisch Texas: vorne an der Motorhaube klebte ein Bullenhorn und der Fahrer trug einen Cowboyhut. Zudem sprach er breitestes texanisch, was wir kaum verstanden. Howdy.

Abends ist dann bei Amarillo das Wetter umgeschlagen. Es kam Sturm auf, starker Wind und in der Ferne rumpelte ein Gewitter. Uns flog auch der Sand um die Nase....im Wetterkanal im Internet stießen wir auf Tornado Warnings. Uns war dann erst richtig klar, dass wir in dem sogenannten "Tornado Alley" waren und auch Oklahoma da mitten drinn ist (unser nächstes Ziel).

In Oklahoma City (Oklahoma) angekommen, erzählte uns der Campingplatzwart, dass wir den Tornado gerade im 1 Tag verpasst hatten. Er ist 500m neben dem Campingplatz über den Highway gefegt und hat eine Raststätte platt gemacht. Erschreckendes Bild. Zudem haben alle Camper sich mit Beginn der Sirenen in die Duschen bzw. Toiletten verschanzt. Immer weg von Fenstern, heisst es. Gut, dass wir das verpasst hatten.

Richtung Osten wird es jetzt immer grüner und auch immer bewohnter. Man merkt, dass der Osten Amerikas dichter besiedelt ist als der mittlere Westen.

grünes Oklahoma

grünes Oklahoma

Zudem stellt man sofort fest, dass Oklahoma auch das "Bilble Belt" genannt wird. Kirchen aller Glaubensgemeinschaften reihen sich aneinander und eine Stadt hat auch das größte Kreuz gebaut.Bible Belt in Oklahoma

Bible Belt in Oklahoma

Ölbohrturm

Ölbohrturm

Hiermit ist der 1. Teil der Route66 zu Ende. Wir haben noch einen weiten Weg bis Chicago vor uns und werden von dort den 2. Teil ins Netz stellen.

Wir schließen mit einem Zitat von John Steinbeck, Autor von "Früchte des Zorn":

"Die 66 ist der Pfad von Menschen auf der Flucht, auf der Flucht vor Staub und schrumpfendem Land, vor dem Donner der Traktoren und schwindenden Eigentum...66 ist die Mutterstraße, die Straße der Flucht."

Posted by huelos0910 19:56 Comments (0)

Aloha Hawaii

Hallo Welt!

Wir müssen noch schnell einen Rückblick nach Christchurch machen. Da hatten wir nämlich die Möglichkeit einen schönen Abschluss zu haben, als Zuschauer eines Rugbyspiels. Wir haben zwar das Spiel nicht so ganz kapiert, aber doch verstanden, dass da wo ein Männerkneul war, auch der Ball irgendwo war. Es hat aber sehr viel Spass gemacht, mal die sehr beliebte lokae Sportart sich anzuschauen.
Witzig war auch, dass der Spielbeginn mit einer Ritterschar zu Pferde angekündigt wurde. Dies steht in Beziehung zu dem Christchurch Rugbyteam, welches "The Knights" heisst.

Rugbygame1

Rugbygame1

Rugbygame2

Rugbygame2

Rugbygame3

Rugbygame3

Rugbygame4

Rugbygame4

Rugbygame5

Rugbygame5

Wie man sieht ist es hier schon herbstlich kühl.

Nun sind wir bereits in unserem letzten Land dieser langen Reise angekommen: die USA. Da wir ja von Neuseeland angeflogen kommen, haben wir die Chance genutzt 2 Wochen auf Hawaii zu verbringen.

Aloha

Aloha

Und das ist richtig Klasse hier. Waikiki Beach (sagt ja schon alles), tolles shopping, Palmen, wärmere Temperaturen als in Neuseeland, Pool am Hotel, anderes Essen (es ist schön mal eine Veränderung zu haben), viele Golfplätze, tolle bunte Blumen und blühende Bäume... und...und...und. Hier lässt es sich gut aushalten und wir können alle vertehen, warum sich so viele Rentner niedergelassen haben. Ich glaube, das mache ich auch :)

Blumen-Hawaii

Blumen-Hawaii

Wir sind dann am ersten Tag einwenig durch Waikiki Beach flaniert.

Waikiki Beach

Waikiki Beach

Die Beachmeile mit den Hotelketten (wir sind eher in der 4. Reihe, sehen aber kanpp ein bisschen Meer :) und die Shoppingmeile. Wir haben sogar ein Restaurant entdeckt, bei dem man direkt neben einem rießigen Aquarium essen könnte. Das folgende Bild zeigt mal so ein typisches Hotel.

Waikiki Beach1

Waikiki Beach1

Waikiki Beach2

Waikiki Beach2

Am folgenden Tag sind wir zu einem Art "Kinderparadies" gefahren: dem Sea Life. Hier kann man natürlich Meeresschildkröten, Sealöwen, Pinguine und sonstige Meeresbewohner sich anschauen, aber...auch für Charleen und Justin war etwas ganz besonderes dabei: ersten eine Delfinvorführung mit deren Kunststücken und Sprüngen, aber auch eine Delfinbegegnung im Wasser selbst. Sie durften einen Delfin berühren, streicheln, mit ihm "tanzen", Küsschen geben, wurden nass gespritzt....Das war ein ganz klarer Höhepunkt, vor allem für unseren Tierfreund Justin mit seinem sehr respektvollen Umgang. Er hätte später große Lust so einen Beruf zu machen.

Delfinbegegnung1

Delfinbegegnung1

Delfinbegegnung2

Delfinbegegnung2

Delfinbegenung3

Delfinbegenung3

Delfinbegegnung4

Delfinbegegnung4

Dann war natürlich auch Geschichte angesagt. Wenn man schon bei Honolulu ist, darf man nicht die Gedenkstätte des zweiten Weltkrieges auf Pearl Harbor verpassen. Vor allem dann nicht, wenn man im gewissen Sinne amerikanischer Stattsbürger ist. Es war sehr informativ, aber auch ergreifend. Anfangs hat man einen sehr guten Film gezeigt bekommen über den Überraschungsangriff am 7. Dezember 1941. Für uns Europäer war es auch mal interessant die Geschichte des Krieges im Pazifik kennenzulernen. Charleen und Justin waren sehr bestürzt über die damaligen Entwicklungen. Unser sensibler Justin hatte sogar nach dem Film geheult. Zitat: Menschen sollen ganz normal sterben, nicht in einem KRieg. Krieg ist nicht gut. Dann fiel ihm noch ein, dass sicher einer seiner Urgroßväter im Krieg gestorben ist und wurde noch trauriger.

Dokumentation1

Dokumentation1

Dokumentation

Dokumentation

Pearl Harbor

Pearl Harbor

Angriffswellen

Angriffswellen

Im letzten Foto kann man (vielleicht :) in der Ferne das USS Arizona Memorial sehen. Da haben die Amerikaner ein Denkmal über der gesunkenen USS Arizona (Kriegschiff) gebaut, wo man durch ein Glasboden wohl noch das Wrack sieht, aber auch eine Tafel ist mit alle den Namen der gestorbenen Menschen. Auf diesem Schiff sind alleine 1,700 Menschen damals gestorben und mit dem Boot begraben worden. Da dieses Denkmal umsonst mit einem Boot zu erreichen ist und es nach dem first-come-first-serve Prinzip geht, waren wir zu spät.

USS Arizona

USS Arizona

USS Arizona Memorial

USS Arizona Memorial

Wir haben uns dann das Pacific Aviation Museum angeschaut mit den alten Kriegsflugzeugen und dem Wachturm (den viele aus dem Film "Pearl Harbor" und einem der vielen James Bond Filmen sicher kennen).

Pacific Aviation Museum

Pacific Aviation Museum

Hier war auch gerade eine Ausstellung über die Frauen im Flugbetrieb, welche sehr interessant war. Es war auch für die Ausstellung gut, dass gerade vor kurzem erst der Film über Amelia Earhart im Kino kam. Sie ist ja eine der wenigen Frauen, die damals sich bei der Fliegerei behauptet hat und ist bei einem Flug um die Welt 1937 im Pazifik verschollen. Sehenwerter Film.

Hier sind ein paar Impressionen des Museums:

Kriegsflugzeuge

Kriegsflugzeuge

Angriff auf Hawaii

Angriff auf Hawaii

Nach diesem Museum haben wir uns noch das U-Boot USS Bowfin angeschaut. Man kann sich auch noch ein Kriegschiff anschauen, wenn man will.
Vor der Stätte, an dem das U-Boot im Wasser liegt, ist wieder ein Denkmal aufgebaut, welches alle gesunkenen U-Boote einzeln mit den jeweiligen verstorbenen Mitgliedern erwähnt....und das waren ganz schön viele solche Denkmalsteine.

USS Bowfin

USS Bowfin

USS Bowfin1

USS Bowfin1

USS Bowfin2

USS Bowfin2

Wir haben jedenfalls alle festgestellt, dass ein Arbeiten in einem U-Boot nichts tolles ist, da alles sehr sehr eng ist.

Den ganzen Tag haben wir bei Pearl Harbor verbracht und es hat sich gelohnt. Die Amerikaner haben die Gedenkstätte sehr gut aufgebaut und man bekommt viel Information.
Und was dann richtig abgefahren war, war folgendes: ich gehe mit Charleen zum Frauenklo und treffe da doch glatt eine ehemalige Schülerin meines Englisch Oberstufenkurses von vor paar Jahren : small small world.

Nun sind wir weiter auf eine der nächsten Inseln von Hawaii geflogen: nach Maui. Hier wohnen wir in einem für uns wahnsinnigen Resort mit 3 Pools, Beach, Fitnessraum und eigener Küche. Das letztere ist gut, da es billiger ist selbst zu kochen. Hier genießen wir mal den Badeurlaub.

Maui Hotel

Maui Hotel

An der Beach hat Charleen einen gleichaltrigen Jungen, namens Dean, kennengelernt, der mit ihr eine Brieffreundschaft (email) anfangen möchte. Seine Vater ist österreichischer Abstammung und jetzt leben sie in Californien. Wir nutzen die Chance :)

Das sind die typischen Blumen, die man auf Hawaii überall in allen Farben findet und man auch oft als Blumengirlande geschenkt bekommt, wenn man auf Hawaii landet.

Blumen

Blumen

Wir sind dann auch mal zu der berühmt berüchtigen Ho´okipa Beach gefahren, wo die besten Surfer (Wellenreiter und Windsurfer) ihre Künste zeigen. Sehr viel Wind, im Winter mega hohe Wellen.

Ho´okoipa Beach, Maui

Ho´okoipa Beach, Maui

Ho´okoipa Beach; Maui

Ho´okoipa Beach; Maui

An der Ostküste Mauis (an der unser Hotel lag) ist auch der Lieblingsplatz der Buckelwale. Wir haben ein paar wenige sogar von der Küste aus gesehen. Ohne Worte.

Nach paar Tagen Maui sind wir noch auf eine weitere Insel geflogen: Kauai, the Garden Isle.

Kauai Hotel

Kauai Hotel

Kauai Beach

Kauai Beach

Hier hat sich Charleen beim Boogieboarden versucht. Es hat ihr so viel Spass gemacht, dass wir jetzt versuchen, dieses Board bis nach Tü mitzunehmen....souvenirs.

Boggieboarden

Boggieboarden

Wir sind dann noch ein wenig auf der Insel rumgefahren. Küsten entlang zu einem Leuchtturm, der auch ein Vogelschutzgebiet ist für alle Heimatvögel Hawaiis, wie dem Albatross.

Albatross

Albatross

Kauai

Kauai

Nach paar Tagen Kauai ging es wieder zurück an die Waikiki Beach. Hier noch zwei snapshots:

Waikiki Beach shoppingmeile

Waikiki Beach shoppingmeile

Shopping in Waikiki Beach

Shopping in Waikiki Beach

Abgefahren ist, dass zwischen den Gucci Läden und Apple und was sonst nicht alles, immer wieder die Surfer anzutreffen sind, die von "der Welle" gerade zum Hotel zurückkommen oder zu "der Welle" ans Meer wollen.

Nun ist die schöne Zeit auf Hawaii schon wieder vorbei und wir fliegen weiter auf das Hauptland, nach Los Angeles. Hier treffen wir dann nochmals Nana und machen uns auf den (weiten) Weg quer durchs Land nach Chicago auf der ehemaligen Route 66. Für uns "Let´s go East", nicht "Let´s go West".

Blick aus dem Hotel

Blick aus dem Hotel

Aloha Hawaii

Aloha Hawaii

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Letzte Tage auf dem Rad

Hallo Welt

Nachdem wir nun auch Nana nach Sydney verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Otago Rail Trail in Central Otago. Der Weg dorthin führte uns mit dem Bus erst nach Dunedin und dann nach Cromwell wo wir schon drei Wochen vorher unsere Tandems mit den Campern abgeliefert hatten.

Bahnhof in Dunedin

Bahnhof in Dunedin

Dunedin finden wir eigentlich die schönste Stadt in Neuseeland. Es ist eine Stadt, die früher von den Schotten erbaut und bewohnt worden ist. Somit findet man noch viele alte schottische Gebäude und auch Leute, die im traditionellem Schottenrock rumlaufen (vor allem jetzt bei irgendwelchen Feierichkeiten um Ostern). Es ist auch eine Unistadt und wir fühlen uns hier sehr wohl.

In Dunedin haben wir dann zu unserer Begeisterung eine Eishalle gefunden, in der wir mal winterliche Bedingungen hatten und natürlich auch viel Spaß.

Eislaufen

Eislaufen

auch beim Eislaufen

auch beim Eislaufen

Dann ging es mit dem Bus von Dunedin nach Cromwell, wo wir unsere Räder abholten und uns auf den Weg nach Clyde machten. Das ist der Ausgangspunkt des Otago Rail Trails.
Die Strecke bedeutete leider fast 40km mit total Gegenwind :( Uns hat es sogar zweimal richtig von der Straße geblasen.

der Weg zum Otago Rail Trail

der Weg zum Otago Rail Trail

Clyde - der Anfang für uns

Clyde - der Anfang für uns

the beginning

the beginning

Die Strecke versprach spannend für die Kinder zu werden, da man Brücken und Tunnel zählen konnte und zudem bekam man Pässe, die man an jedem ehemaligen Bahnhof abstempeln konnte.

Pässe stempeln

Pässe stempeln

Der Otago Rail Trail ist eine alte Eisenbahnstrecke von c. über 150km, die von Middlemarch nach Clyde (oder vice versa) durchs Central Otago führt. Diese Strecke ist nun mit den Fahrrad befahrbar- alles Schotter. Die Unterkünfte lagen an der Strecke und waren frühere Stationen des Eisenbahnbetriebes.

Hier kommen ein paar Impressionen:

der Weg ist das Ziel

der Weg ist das Ziel

außer Schafe

außer Schafe

weit und breit - nix

weit und breit - nix

Wasserpipeline

Wasserpipeline

Hallo Katrinchen, da bin ich :) Siehst du mich?

Diese Tour, die die letzte auf unserer Reise sein soll, war für die ganze Familie ein Erlebniss. Selbst unsere größter Kritiker auf den Fahrrad, Justin, sagte am Ende, dass ihm die Tour gut gefallen hat. Zitat: "Mir hat besonders das Essen und die Tiere gefallen". Essen: Wir waren in einem alten Hotel in Hyde und konnten an einem leckeren Buffet teilnehmen. Da gab es mal richtig Auswahl und das hatten wir ja viele Wochen gar nicht :). Tiere: gesehen haben wir tausende Schafe (geschoren, ungeschoirne, weiss, dreckig, alt, jung....alles. Aber auch sehr wenig Kühe. Landschaftlich kann man aber nur Schafe bisitzen als Farmer, da es sehr trocken und karg ist.

ehemaliger Bahnhof

ehemaliger Bahnhof

der höchste Punkt - 612 m über Meer - nun nur noch bergab

der höchste Punkt - 612 m über Meer - nun nur noch bergab

Train from nowehere to nowhere

Train from nowehere to nowhere

So sah das früher aus mit der Bahnlinie

So sah das früher aus mit der Bahnlinie

Hyde Station

Hyde Station

Hyde

Hyde

45° Breitengrad - und wir sind nicht allein

45° Breitengrad - und wir sind nicht allein

Guck, da bin ich wieder :)

Was uns besonders beeindruckt hat war die Landschaft. Central Otago ist eine trockene und durch extreme Wetterbedingungen gekennzeichnete Landschaft. Viele Einheimische sagen, dass es sich hier um eine Art Wüstenklima handelt. Tagsüber kann es sehr heiss werden und abends "Ar..." kalt. Hier ist alles grau und staubig, trocken und eingefasst durch wunderschöne Berge. Wir hatten die Tour in 30 km Abschnitte unterteilt und mussten feststellen, dass es doch anstrengender war als wir dachten. Am Ende der sechs Tage hatten wir alle die Pause nötig.

Interessant für die Kids war diese Strecke, da es mehr zu sehen gab als auf manch anderer Radstrecke. Hier konnt man Brücken zählen (es waren ingesamt ca 60 Brücken jeglicher Größe, die wir überqueuert haben) und mussten durch 3 dunkle Tunnel.

eine der 60 Brücken

eine der 60 Brücken

wieder Brücke

wieder Brücke

ab ins Dunkle

ab ins Dunkle

Witzig war auch, dass man natürlich immer wieder die gleichen Personen irgendwo auf dem Trail wiedergetroffen hat, die in die gleiche Richung radelten. Entweder bei den Unterkünften (sind nicht viele), abend s in den Pubs beim Abendessen oder zwischendurch beim Picnicmachen. Das hat Charleen und Justin auch sehr gefallen.

beim Aufsatteln

beim Aufsatteln

Schau, Katrinsche: hier nochmal!

Camping in Middlemarch - im Sinne des Rail Trail

Camping in Middlemarch - im Sinne des Rail Trail

Bahnhof in Middlemarch

Bahnhof in Middlemarch

Den Abschluss der Tour bildetet dann eine weitere wunderschöne Zugfahrt von Middlemarch nach Dunedin, entlang eines Flusses namens Taieri, der sich tief in die Landschaft geschnitten hat. Hier konnte man eine Meisterleistung der Ingenieurskunst bewundern. Die Eisenbahnlinie führte immer im Hang entlang. Gebaut wurde sie um 1900. Muss eine ganz schön harte Abeit gewesen sein.

Taieri Gorge Rail

Taieri Gorge Rail

In Dunedin genießen wir nun die Ruhe um die Erlebnisse und Einrücke zu verarbeiten und wieder aufnahmefähig für kommende Eindrücke zu sein. Unseren Abschluss auf New Zealand wird dann noch eine Woche in Christchurch sein. Danach werden wir uns in die Vereinigten Staaten von Amerika aufmachen und uns in die Wärme von Hawaii begeben, der wir in der herbstlichen Kälte entgegen fiebern.

We did it

We did it

Yes, we did the Otago Rail Trail, we did New Zealand....we did the trip almost around the world...we did have fun...

Tschüss Neuseeland, Aloha Hawaii, Hi USA :)

Posted by huelos0910 22:39 Comments (0)

Familienbesuch

Hallo Welt

Jetzt haben wir uns doch glatt mehrere Wochen nicht gemeldet. shame on us....Asche auf unsere Haut :) (Ich sehe schon Inga und Markus sich bereits kaputt lachen....Moni und ihre nicht beherrschenden Redewendungen....I Know ! Asche auf mein HAUPT!!! Aber wir haben auch einen guten Grund dafür, denn wir hatten Besuch.
Besuch?? Ja, Familienbesuch. Gerda (Nana) und Christoph haben uns hier auf der Süd-Insel von New Zealand besucht und gemeinsam mit uns die Insel erkundet.

Heimatbesuch

Heimatbesuch

Dazu hatten wir uns zwei Camper gemietet. Diese Camper sind für vier Personen ausgelegt, aber das obere Bett hat nur eine Höhe von 50 cm und dünne Matten. Ich muss sagen, in einer Sardienenbüchse hat man mehr Platz. Ich war der einzige der sich da oben nicht wie in einem Sarg gefühlt hat und so war das mein Bett. Moni musste sich das untere Bett mit den Kindern teilen und hatte so manche Ellbogen im Kreuz oder Knie im Rücken. Wir sind froh, dass die Erlebnisse und die Natur unseren Schlafmangel wieder ausgeglichen hat.

Deshalb werden wir hier mehr die Bilder sprechen lassen. Dieser Teil unserer Reise war mehr durch das Fahren und die Landschaft geprägt als durch Menschen, die wir getroffen haben. Aber unsere Kinder haben dafür gesorgt dass wir auch hier wieder nette Menschen getroffen haben. die wir mehrmals auf unserer Tour getroffen haben. Das hat besonders die Kinder immer wieder gefreut. So hatten sie doch immer wieder Spielkameraden. Deshalb hier nochmals viele Liebe Grüsse an Jörg, Irina, Emmy und Yury und noch viel Spass auf eurer weiteren Reise.

Während dieser Zeit haben wir viele Landschaften gesehen und Eindrücke sammeln können. Die Bilder können zwar nur einen Teil davon wiedergeben, aber immerhin bekommt man einen Einblick. Machen Leser überkommt vielleicht auch das "Heimweh", weil man selbst in diesem schönen Land war und auch begeistert war.

Unsere Reise führt von Christchurch Richtung Inland. Folgende Stationen möchte ich hier nur nennen, damit man eine ungefähre Vorstellung der Route hat. Auch wenn man täglich nicht so viele KM gefahren ist, dauert es hier doch seine Zeit. Die Straßen sind sehr kurvig und es gibt auch viele Fotostopps :) Allerdings geht es nicht so arg hoch und runter wie auf der Nordinsel. Zum Radfahren ist der südliche Teil ger nicht so übel. Für uns mit Kindern allerdings nicht geeignet, da es teilweise sehr lange Strecken gibt mit jarnischts spannendem zu sehen....mentale Herausforderung. We will do the challenge some time later. So würde das dann aussehen....

Einsame Radler

Einsame Radler

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Abgefahren sind die sehr intensiven Farben (hier das Blau des Sees). Da das drum herum sehr trocken und braun ist (hat kaum geregnet in den letzten Wochen) sticht das Blau um so mehr heraus.

Sternwarte mit Blick auf Lake Tekapo

Sternwarte mit Blick auf Lake Tekapo

Die Sternwarte dient nicht nur um den wahnsinnnig geilen Sternenhimmel zu betrachten, sondern ist auch eine Forschungsstation der Atro-Physiker. Wir haben jetzt leider keine Sternentour gemacht, da sie so spät losgeht (erst gegen 22.30pm) und da unsere Süßen bereits schlafen. Doch konnte man sich auch so kaum satt sehen an der Vielzahl der Sterne. Nur tun wir uns schwer überhaupt Sternkonstellationen zu erkennen, da sie hier ja anders sind als auf unsrer Halbkugel.

Southern Alps und sonst nicht viel

Southern Alps und sonst nicht viel

Da fährt man dann vom Lake Tekapo weg und biegt "nur" um eine Kurve und - zack - atemberaubendes Panorama der schneebedeckten Berge der Southern Alpes. Ohne Worte.

Mt Cook

Mt Cook

Sir Edmund Hilary Alpine Center beim Mt Cook

Sir Edmund Hilary Alpine Center beim Mt Cook

Hier sind wir in das Museum welches man zu Gedenken von Sir Edmund Hilary aufgemacht hat. Tolle Bilder, tolle Geschichten und (ganz neu :) 3D Filme über die Southern Alps aus der Vogelperspektive. Konnten wir uns einen (teuren) Flug sparen :)
Es kam auch ein Film über Hilarys Leben und die Besteigung des Mt Everest. Auch ohne Worte.

Zwischendurch haben wir dann noch Justins 6. Geburtstag gefeiert mit einem "Kindergeburtstag" :)

Justins 6 Geburtstag

Justins 6 Geburtstag

Pust - pust - wünsch - wünsch :)

Justins Kindergeburtstag

Justins Kindergeburtstag

Justin mit seinen Geschenken

Justin mit seinen Geschenken

Juchee, ich habe "Africa" bekommen....Danke für all die lieben Geschenke und Karten und wünsche zu unseren Fische-Geburtstagen. Leider hatte das Fische - Fest nur ein einem sehr kleinen Rahmen stattfinden können. Nächstes Jahr wieder wie sonst, Leute.

Schaftransport in NZ

Schaftransport in NZ

Ja, so sieht hier das aus, der Transport von Lebewesen....

One Lane Bridge

One Lane Bridge

Diese Brücken sind der Hammer (ob das bei uns in Deutschland auch funktionieren würde???) Es gibt natürlich Vorfahrtsschilder und dann wird langsam sich zur Brücke hinbewegt, geschaut, und rübergefahren. Es gibt hier zu 98% nur solche Brücken.

das karge Inland

das karge Inland

So sieht es im Inland um Cromwell aus, das sogenannte Central Otago. Hier werden wir noch eine kleine Radtour machen Ende März von Cromwell nach Dunedin (Westküste) an dem Otago Rail Trail entlang. Dazu dann später, nachdem wir geradelt sind.

Manapouri - auch wieder eine Filmstätte des "Herr der Ringe" Filmes und Tor zum Doubtful Sound und in die Fjordlanschaft.
Hier hatten wir wieder Schweineglück mit dem Wetter. Man kann den Fjord nur mit einer gebuchten Bootstour machen und es regnete, alles war im Nebel....dann ging es über den ersten grßen See, dann mit einem Bus über einen Pass im Nationalpark und auf ein zweites Boot in den Fjord....und die Sonne kam heraus.

Blick auf den Sound von dem Pass:
die Fjordlanschaft beim Doubtful Sound

die Fjordlanschaft beim Doubtful Sound

Doubtful Sound

Doubtful Sound

Dann ging alles wieder zurück. Hier kann man manchen Highway nur hin fahren zu einem Ort und dann geht es die gleiche Strecke wieder zurück. Die Südinsel ist eh sehr dünn besiedelt (4-6 tausend Menschen vielleicht) und wir können jetzt auch verstehen warum. Es gibt zu viele Orte, die kaum zu besiedeln sind.

Es ging Richtung Westküste zu den Regenwäldern und den beiden Gletschern - Fox Glacier und Franz Joseph Glacier. Hier merkte man wettermäßig gleich, dass es ein Regenwäldgebiet ist...viel Grün und natürlich auch sehr viel nass (Wolken, Nebel, Regen).
Die beiden genannten Gletscher sind anscheinend wieder Gletscher die sogar wachsen. Klingt gut, was unsere Erderwärmung angeht.

Fox Glacier

Fox Glacier

Hier konnten wir ein bisschen den "Winter" spüren, da von so einem Gletscher ganz schöne Kälte strahlt. Wir fanden das mal nicht schlecht, da wir ja gar keinen Winter hatten.

Weiter ging es nordwärts die Westküste hoch n Greymouth vorbei zu den Pancake Rocks. Schön, dass es noch Naturerscheinungen gibt, die dann doch kein Wissenschaftler sich so richtig erklären kann, wie hier die Pancake Rocks.

Pancake Rocks

Pancake Rocks

Von hier ging es über den Lewis Pass ins Landesinnere nach Hanmer Springs (ein kurzes Eintauchen in die Hotpools) und zurück nach Christchurch.

Nun ist der Abschnitt "Familienbesuch" auch schon wieder vorbei. Christoph ist wieder in Deutschland, wo endlich der Frühling auch einkehrt. Freut mich für euch daheimgebliebenen und Nana fliegt noch nach Sydney/Australien um eine langjährige Freundin zu besuchen.

Wir sind wie gesagt bald auf dem Otago Rail Trail und in Dunedin bis zum 7. April. Dann sind wir noch paar Tage in Christchurch um die Räder zu verpacken und überhaupt zu packen. Am 15. April verlassen wir dann das bereits sehr herbstliche Neuseeland und fliegen ins sonnige Hawaii.

Bis die Tage.

Cheers

Posted by huelos0910 02:53 Comments (1)

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